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Lifestyle | 04.03.2016

Iss dich gesund!

Schluss mit verwirrenden Esstrends: Das LANS-Med-Ernährungskonzept wurde für die optimale Versorgung des Körpers entwickelt und erzielt schon nach kurzer Zeit erste spürbare positive Effekte.

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© Shutterstock

Was ist gesunde Ernährung?

Seit über dreißig Jahren beschäftigt sich das renommierte Kurinstitut „Lanserhof“ mit dieser Frage. Ausgehend von der F. X.-Mayr-Medizin wurde in Zusammenarbeit von über 70 Ärzten, Ernährungsexperten und Sportwissenschaftlern das LANS Med Concept entwickelt. Dieses Konzept zielt auf eine wirksame Behandlung von Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Schlafstörungen, Verdauungs- und Gewichtsprobleme oder Rückenschmerzen ab. Mit dem neuen Buch „Die Gesundküche: neuester Stand“ will Herausgeber und Lanserhof-Gründer Christian Harisch gemeinsam mit Autorin Dr. Anne Fleck und dem Ärzte- und Ernährungswissenschaftlerteam einen Beitrag zur täglichen gesunden Ernährung leisten. Neben fundierten Erklärungen und nützlichen Tipps beinhaltet das Buch auch 88 Original-Rezepte, zusammengestellt vom Tiroler Küchenchef Claus Jenewein und Karsten Wolf, Küchenchef im Lanserhof Tegernsee.

 

Gesunder Genuss im Alltag

Anne Fleck ist in Sachen Ernährungsmedizin keine Unbekannte. Die Chefärztin am LANS Medicum Hamburg ist dank ihres Mitwirkens in der Fernsehserie „Die ErnährungsDocs“ im NDR einem breiten Publikum ein Begriff. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz aus validen Methoden in Kombination mit moderner Spitzenmedizin und Naturheilkunde. Mit ihrem neuesten Buch „Die Gesundküche“ möchte sie der durch die regelrechte Flut an unterschiedlichen Ratgebern entstandener Unsicherheit in puncto Ernährung entgegenwirken und Wissen, das auf dem letzten Stand der Forschung ist, anschaulich vermitteln.

Schritt für Schritt optimiert

Dabei stellt Fleck klar, dass es nicht die eine richtige Ernährung gibt, sondern versucht vielmehr aufzuzeigen, wie die eigene, individuelle Ernährungssituation Schritt für Schritt optimiert werden kann. Besonderes Augenmerk wird auf die in der Nahrung enthaltenen Inhaltsstoffe gelegt. Die sogenannte Energy Cuisine sorgt für ein gestärktes Immunsystem, verbesserten Stoffwechsel und Schlaf, Reduktion von Übergewicht und viele weitere positive Effekte. Dies wird durch eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und hochwertigen Energielieferanten sowie den Verzicht auf Nahrungszusätze und Konservierungsmittel erreicht. Essenzielle Fettsäuren und Spurenelemente aus hochwertigen Lebensmitteln, ein ausgewogener Nährstoff- und Salzgehalt und der richtige Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme machen die Energy Cuisine aus. 

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© Sebastian Schmidt

Klar strukturiert.

Ein wichtiger Teil des LANS Med Concept ist die ausgewogene Nährstoffbalance in Kombination mit einer klaren Mahlzeitenstruktur sowie dem Verzicht auf schwere Abendgerichte und reguläre Zwischensnacks. Nicht fehlen darf ein gewisses Maß an Bewegung als Co-Faktor einer sinnvollen Ernährung. So reagiert der Körper schon nach wenigen Tagen äußerst positiv auf diese sanfte Ernährungsumstellung. Aufgrund der schonend zubereiteten Nahrung und der regelmäßigen Mahlzeiten regeneriert sich beispielsweise schon nach drei Tagen der Verdauungstrakt, der Schlaf verbessert sich, die Tagesmüdigkeit verschwindet spürbar, der Stoffwechsel wird angeregt und der Antioxidantienspiegel steigt auf ein höheres Niveau. Nach zehn Tagen ändert sich das Körpergefühl auf vielfältige Weise: Man verspürt mehr Energie, die Regenerationsfähigkeit verbessert sich, die Zellgesundheit wird durch Aufnahme hochwertiger Öle gefördert und die neuen Gewohnheiten verfestigen sich zusehends. Nach dreißig Tagen kommen neben gestiegenem Wohlbefinden, natürlicher Gewichtsreduktion und zahlreichen weiteren positiven Faktoren außerdem ein verbessertes Hautbild, erhöhte Konzentrations-
sowie Merkfähigkeit und Gedächtnisleistung hinzu.


Wie funktioniert’s?

Die Philosophie von der „idealen“ Ernährung ändert sich ständig, neue Konzepte kommen und gehen und die Buchregale quellen vor unterschiedlichsten Ratgebern regelrecht über. Nachdem jahrelang „fettarm und kohlenhydratbetont“ ein beliebtes Dogma war, hat sich dieser Grundsatz in den letzten Jahren grundlegend geändert – so auch in der Energy Cuisine. Sie verteufelt Kohlenhydrate nicht per se, sondern rät zu komplexen Kohlenhydraten, die den Blutzuckerwert nicht einfach schnell in die Höhe treiben, sondern über einen längeren Zeitraum stabilisieren und eine wertvolle Ballaststoffquelle darstellen. Große Bedeutung wird außerdem dem Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme beigemessen. So werden ein energielieferndes Frühstück, ein ausgewogenes Mittagessen und ein leichtes Abendessen empfohlen. Dabei soll das benötigte Maß an Kohlenhydraten dem individuellen Bedarf angepasst werden und auf Pausen – insbesondere auf eine möglichst lange zwischen Abendessen und Frühstück – Wert gelegt werden.

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© Hubtertus Schüler

Omega-3-Frühstück

Zutaten für zwei Portionen:
75 – 90 g Magertopfen
75 – 90 ml Milch
2 Fläschchen ENNA Care®-Ölmischung
(alternativ 40 ml Bio-Leinöl aus Omega-Safe-Herstellung)
1 – 2 TL Honig nach Geschmack
einige Spritzer frisch gepresster Zitronensaft  
Früchte nach Wahl (z. B. Banane, Mango, Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Äpfel)
Nüsse und Samen nach Wahl (z. B. gehackte Walnusskerne, Mandelsplitter)

Zubereitung:
Topfen, Milch, Öl, Honig nach Geschmack und Zitronensaft im Mixer oder mit dem Pürierstab mixen. Die Früchte waschen, gegebenenfalls schälen und klein schneiden. Das Müsli mit Früchten und Nüssen oder Samen servieren.

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© Hubtertus Schüler

Tegernseer Edelfischpflanzerl mit Kartoffel-Bittersalat

Zutaten für zwei Portionen:
Für die Pflanzerl:
75 g Forellenfilet
75 g Saiblingsfilet
75 g Zanderfilet
50 g ausgebrochenes Flusskrebsfleisch
2 Petersilienstängel
Salz
1 EL Rapsöl
1 kleiner Thymianzweig

Für den Salat:
2 faustgroße festkochende Kartoffeln
(z. B. Sorte Linda)
1 Schalotte
2 EL Rapsöl
15 ml Gemüsebrühe
1/2TL mittelscharfer Senf
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
100 g Bittersalate (Fertigmischung oder selbst gemischt, z. B. aus Rucola, Chicorée, Sauer- und Blutampfer)

Außerdem:
1 EL Apfelessig
1 EL Kürbiskernöl
Dill zum Garnieren

Zubereitung:
Fischfilets und Flusskrebsfleisch sehr fein hacken und in eine Schüssel geben. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Mit dem Fischfleisch vermengen und mit Salz abschmecken. Die Masse zu ca. 6 gleich großen Pflanzerln formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pflanzerl auf jeder Seite 3-4 Minuten braten, dabei den Thymianzweig in die Pfanne legen und kurz mitbraten. Die Pfanne vom Herd ziehen und die Pflanzerl weitere drei Minuten in der Pfanne ziehen lassen. Für den Salat Kartoffeln gründlich waschen, weich dämpfen und etwas abkühlen lassen. Noch lauwarm schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Rapsöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Schalotte darin anschwitzen. Gemüsebrühe zugeben und aufkochen. Den heißen Fond auf die Kartoffelscheiben gießen, gut durchrühren und den Senf unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Salate putzen, waschen, trocken schleudern, kurz vor dem Anrichten mit dem Apfelessig marinieren und unter den Kartoffelsalat heben. Kernöl kurz vor dem Servieren auf den Salat träufeln. Den Kartoffel-Bittersalat und die Pflanzerl zusammen anrichten und mit etwas Dill garnieren.

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