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Lifestyle | 06.11.2015

Home-Office

Zum Arbeiten einfach mal zuhause bleiben – das denken sich immer mehr Arbeitnehmer. Zwischen Couch und Schreibtisch sollte man allerdings Einiges beachten, damit das Home-Office auch reibungslos funktioniert.

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Foto: Shutterstock

Die steigende Flexibilität am heutigen Arbeitsmarkt bringt immer wieder neue Arbeitsformen wie das so genannte Home-Office hervor. Von zuhause aus können Mitarbeiter für eine gewisse Zeit, an bestimmten Tagen oder innerhalb einer längeren Zeitspanne, ihr Büro in die eigenen vier Wände verlegen. Laut aktuellen Studien sind Unternehmen, die derartige flexible Modelle anbieten, profitabler als jene, die eine strenge Anwesenheitspflicht vorsehen. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber setzt Anwesenheit nicht mit Leistung gleich und schenkt seinen Angestellten Vertrauen. Dann kann das Projekt Heimarbeit von Chef-Seite her gelingen.

Ab nach Hause
Die Vorteile des Home-Office liegen auf der Hand: Der tägliche Weg ins Büro fällt weg, die Zeit- und Arbeitseinteilung ist selbstbestimmt und dadurch können Beruf und Familie leichter miteinander vereinbart werden. Allerdings fällt mit dem Gang ins Unternehmen auch die gewohnte, vorgegebene Struktur weg – und das kann zur einer Herausforderung werden.

Abgemacht
Damit diese Umstellung die Mitarbeiter nicht gleich aus der Bahn wirft, sollten von Beginn an klare Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer getroffen werden: Welche Aufgaben können von zuhause aus erledigt werden? Wann herrscht Anwesenheitspflicht? Und wann muss wer erreichbar sein? Sicher ist beim Home-Office nur eines: Das A und O ist ein hohes Maß an Organisationstalent. Wir haben 15 Tipps für das produktive Arbeiten zuhause gesammelt.

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Bild: Shutterstock

Platz schaffen
Häufig verschwimmen beim Home-Office die Grenzen zwischen dem Privat- und Berufsleben. Aufgrund dessen sollte ein fester, eigenständiger Arbeitsplatz eingerichtet werden, an dem alle Unterlagen und Arbeitsgeräte griffbereit liegen und wo am besten räumlich vom Wohnbereich getrennt konzentriert gearbeitet werden kann.


Ruhiges Umfeld
Optimalerweise können Sie sich zum Arbeiten in ein eigenes Zimmer zurückziehen, das Wesentliche ist jedoch, dass Sie möglichst nicht gestört werden. Außerdem sollten Sie in die Ausstattung in-
vestieren, zum Beispiel in einen größeren Bildschirm oder ein professionelles Headset. Finanzielle Unterstützung kommt meist vom Arbeitgeber!

 

Fixe Bürozeiten
Genau wie im Büroalltag sollten festgelegte Zeiten pro Tag am Arbeitsplatz verbracht werden – das hilft zum einen Ihnen persönlich, für die Trennung von Job und Privatleben, zum anderen auch dem Arbeitgeber, Ihren Kollegen oder Kundschaften, die so wissen, wann man Sie erreichen kann und wann nicht.

 

Her mit dem Ziel!
Alleine am Schreibtisch ist die Gefahr groß, nicht genau zu überblicken, bis wann und wie man etwas zu erledigen hat. Unerlässlich für die erfolgreiche Selbstorganisation sind deshalb konkrete Vorhaben. Setzen Sie sich kurz- und langfristig Ziele, versuchen Sie diese in kleine Aufgaben zu unterteilen und Schritt für Schritt umzusetzen.

 

Ein Tag, ein Plan
Das individuelle Zeitmanagement wird insbesondere durch einen tägliche To-do-Liste unterstützt: Ein geregelter Ta-
gesablauf sorgt für Routine und verringert die Möglichkeit, unliebsame Tätigkeiten zu verschieben. Pluspunkt für die Motivation: Neben den beruflichen Aufgaben sollten darin auch die Pausen Platz finden.

 

Hallo Chefin, hallo Chef!
Die Tagespläne sollten wochenweise auch an Ihren Arbeitgeber weitergeleitet werden: Wie viele Stunden wurden wann gearbeitet und welche Aufgaben wurden währenddessen erfüllt – dadurch bekommt der Vorgesetzte Einblicke in Ihr Home-Office und Sie weisen zeitgleich offiziell Ihre Tätigkeiten nach.

 

In Kontakt bleiben
Den Kontakt nicht nur mit dem Chef, sondern auch mit der Kollegschaft zu halten, ist absolut im eigenen Interesse: So erfahren Sie von Umstrukturierungen, neuen Jobs oder Teammitgliedern und bleiben durch die Teilnahme an Meetings oder Anrufen für alle „sichtbar“. Dabei nicht vergessen: den nicht-fachlichen Austausch!

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