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Lifestyle | 23.03.2015

Her mit den Millionen!

Und wieder kein Traumurlaub, weil das Geld nicht reicht? Mit einigen simplen Tricks können Sie sich nach Ihrer harten Arbeit endlich ausgiebig belohnen.

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Mit fünf Tipps zu mehr Geld am Konto. (© Shutterstock)

Jeden Monat dasselbe Problem: das liebe Geld ist schneller weg als geplant. Einzelpersonen, Paare und Familien verlieren sich im Wirrwarr der Einnahmen und Ausgaben – und schon rücken der erträumte Urlaub oder das Wunschauto in weite Ferne. Wenn auch Ihr Monat mehr Tage als Geld hat, sollten Sie sich deshalb dringend einmal mit Ihren Finanzen befassen.

Sparen macht froh

„Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt“ – ein altes Sprichwort, für das man zunächst einmal wissen muss, wofür man sein Geld überhaupt ausgibt. Das bewährte Haushaltsbuch kann einen ersten Überblick verschaffen. Ob als Liste am Handy, am Computer oder handschriftlich geführt – mit einem Haushaltsbuch erkennen wir, was wann wofür ausgegeben wird.

5 Schritte zu mehr Geld am Ende des Monats

Schritt 1: Haushaltsplan

Ihr Haushaltsbuch sollte in verschiedene Spalten unterteilt sein. An erster Stelle stehen die Einnahmen wie das Haushaltseinkommen oder die Familienbeihilfe. In die erste Ausgaben-Spalte kommt alles zum Bereich Wohnen: Miete, Strom, Heizung, Telefon und Internet. Ein weiteres Thema ist der tägliche Bedarf, dazu zählen Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung und Kosmetika. Außerdem sollten Sie zwischen Auto und Fahrgeld sowie weiteren Fixkosten wie Versicherungen oder Rückzahlungen unterscheiden. In die Rubrik „Freizeit“ gehören Reisen, Ausflüge, Kino-, Konzert- oder Restaurantbesuche und so weiter.

Schritt 2: Finanz-Tagebuch

Um sämtliche Ausgaben zu erfassen, sollten Sie einen Monat lang ein Finanz-Tagebuch führen: nicht nur die großen Anschaffungen, sondern auch der Kaffee zum Mitnehmen oder die Zeitschrift für die Zugfahrt. Achten Sie auf Preisunterschiede und überlegen Sie, wann Sie zum Beispiel beim Einkauf zu welchem Produkt greifen.

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Bereits fünf gesparte Euro pro Woche haben eine große Wirkung. (© Shutterstock)

Schritt 3: Einsparungspotential

Gerade die Aufzeichnungen über unsere Freizeit-Aktivitäten entlarven unseren Lebensstil ... dabei gilt es beim Haushaltsplan in jedem Bereich überflüssige und hohe Ausgaben zu erkennen und von unumstößlichen zu unterscheiden. Möglicherweise bietet sich ein Vergleich zwischen Strom- und Telefonanbietern an oder eine Versicherung entpuppt sich als nicht notwendig. Generell sollte man dabei auch auf vermeintliche Details im Haushalt achten. Zum Beispiel sollten so genannte Stromfresser, elektrische Geräte mit hohem Verbrauch, vermieden werden. Bei den Ausgaben in der Freizeit könnte beispielsweise die Mitgliedschaft im Fitnessstudio eliminiert werden, wenn Sie dieses nicht regelmäßig nutzen, oder ein teurer Restaurantbesuch durch Essenseinladungen ersetzt werden. Besonders die kleinen Dinge wie der neue Lippenstift oder die Kissen, die perfekt zur Couch passen, ergeben zusammen einen großen Haufen an Euros.

Schritt 4: Zur Seite legen

Sparen Sie pro Tag lediglich fünf Euro mit einer Senkung der Fixkosten oder bei Einkäufen ein, können Sie bereits 150 Euro pro Monat zur Seite legen. Unter dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ entsteht so über einen gewissen Zeitraum eine stattliche Summe. Was mit dieser passiert, ist der nächste Schritt: ob ein klassisches Sparbuch, Bausparvertrag oder Investmentfonds das Richtige für Sie ist, entscheidet sich alleine durch Ihr Ziel. 

Schritt 5: Ziel im Blick

Das ersparte Geld möchten Sie für einen bestimmten Zweck ausgeben? Mittels individueller Beratung von Finanzexperten können kurz-, mittel- und langfristige Ziele konkret geplant werden – durch Fachwissen vermeiden Sie hier die eigene Recherche über Vor- und Nachteile der unzähligen Anlage-Möglichkeiten und lässt Ihre Sparerfolge schnell weitere Früchte tragen.

Buch-Tipps Finanzen
Bild Kellner - Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen.jpg
Hedwig Kellner: Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen, Ratgeber, EUR 8,20, Goldmann, ISBN: 978-3-442-17108-8
Bild Weik, Friedrich - Der Crash ist die Lösung.jpg
Marc Friedrich, Matthias Weik: Der Crash ist die Lösung, Sachbuch, EUR 20,60, Eichborn, ISBN: 978-3-8479-0554-7
Bild Schwarz - Warum am Ende Geldes noch so viel Monat übrig ist.jpg
Friedhelm Schwarz, Ruth Schwarz: Warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, Ratgeber, EUR 17,50, Ariston, ISBN: 978-3-424-20084-3
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