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Lifestyle | 16.03.2018

Die Reise-Zukunftstrends

Digital Detox vs. Virtual Reality. Die Digitalisierung beeinflusst auch immer mehr unser Urlaubsverhalten. Wohin die buchstäbliche Reise geht, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der österreichischen Hoteliervereinigung. Die Trends sind durchaus kontrovers.

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Michaela Reitterer, Präsidentin der österreichischen Hoteliervereinigung. © picturedesk.com

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© iStock by Getty Images

Digital Detox

Gegentrend. Neun Stunden Mediennutzung pro Tag? Kein Wunder, dass da eine Gegenbewegung entsteht. Digital Detox ist im Kommen. Always-on und immer erreichbar zu sein wird gegen Rückzug und Selbstbesinnung getauscht. Das digitale Fasten ist bereits ein stark aufstrebender Trend und wird uns immer öfter begegnen. Die Österreich Werbung führt auf ihrer Website austria.info bereits Digital-Detox-Unterkünfte an. Dass es in erster Linie Frauen sind, die hier den Ton angeben, wundert niemanden: Für viele Männer ist der Trennungsschmerz von Office UND technischem Spielzeug viel zu groß!

 


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© instagram/ hilvees
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© instagram/ hilvees

Pinterest/Instagram

New Media. Der Urlaub der Zukunft wird noch digitaler. Das beginnt schon vor der Buchung. Nach Facebook sind in den letzten Jahren verstärkt Instagram und Pinterest als Marketing-Tools ins Rampenlicht gerückt – weil Bilder mehr sagen
als 1.000 Worte. Vor allem für Qualitätshotels macht das sehr viel Sinn: Schöne Fotos machen Lust auf mehr. Da will man am liebsten gleich buchen! Noch dazu empfohlen, auf Qualität getestet und wunderschön in Szene gesetzt von den Bloggern und Influencern weltweit. Quasi die Mundpropaganda 2.0.

 

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© instagram/ nalasu

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© iStock by Getty Images

Das Hotel der Zukunft

Unaufhaltsame Entwicklung. Hotels werden immer spaciger: Smart Mirrors etwa gab es vor wenigen Jahren nur in Hotels der absoluten Oberklasse – meist sehr große Spiegel, die auch als (Touch-)Screen verwendet werden. Check-in und Check-out voll digitalisiert sind schon möglich für die, die es mögen. Experten sagen, dass manche Arbeiten an Roboter outgesourct werden. Aber ich bin überzeugt: In Qualitätshotels wird immer der Mensch im Mittelpunkt stehen, denn Gastlichkeit und echte Empathie
kann kein Algorithmus ersetzen.

 

 

 


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© iStock by Getty Images

Virtual Travelling

Durch die Brille ... Wir alle kennen es von Google Earth und Google Street View: Was da funktioniert,  lässt sich auch auf den Urlaub übertragen – der Blick in fremde Länder. Wo lässt sich das besser nutzen als bei der Voraberkundung von Skipisten oder Stränden?  Zum Schwimmen, für Beach- und Skigefühl, Salzgeruch  und Strand mit „Coco bello“ oder das Kennenlernen fremder Länder, Städte und Menschen wird es die  Reise weiterhin brauchen. Aber gezielter. Derzeit noch Zukunftsmusik, werden wir so wie Wohnungen heute über kurz oder lang auch Hotels und Destinationen virtuell besichtigen. Da wird sich noch viel tun!