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Lifestyle | 26.08.2017

Am Puls der Zeit

Wearables sind der neueste Trend im Sport. Aber wie kann uns Hightech zu mehr Sport motivieren und was dürfen wir in Zukunft erwarten?

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Foto: Polar

Nach der Arbeit noch schnell eine Runde joggen oder ein paar Bahnen im Hallenbad schwimmen und am Wochenende endlich den neuen Klettersteig ausprobieren – Sport ist für viele Menschen zu einer wichtigen Freizeitbeschäftigung geworden und natürlich wollen wir uns auch kontinuierlich verbessern und unsere Kondition ausbauen. Wir wollen unsere Fortschritte aufzeichnen, unsere Leistungen vergleichen und generell alles ganz genau wissen. Wie lange brauchen wir für einen Zehn-Kilometer-Lauf, wie weit war unsere Wanderung letzten Sonntag und wie viele Kalorien verbrannten wir nach Feierabend auf unserem Mountainbike? Unsere kleinen, allwissenden Helfer für solche und ähnliche Fragen sind Wearables, kleine Computer, die direkt am Körper getragen werden – Hightech zum Anziehen quasi.

 

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Foto: Shutterstock

Gut gelaufen. Ganz egal, ob es um das Training für den nächsten Marathon geht oder der Läufer einfach nur eine kleine Runde drehen will, gerade beim Joggen greifen bereits sehr viele auf Sportuhren zurück. Wollte man früher auch Puls und Herzfrequenz im Auge behalten, musste man auf einen Brustgurt zurückgreifen. Diese Zeiten sind heute vorbei, weiß Gerald Gröhsenbrunner, Geschäftsführer  von Polar Österreich: „LEDs machen es möglich, dass man auf den Brustgurt verzichten kann, und garantieren trotzdem eine unvergleichliche Genauigkeit – das überzeugt auch die Skeptiker.“ Aber nicht nur für engagierte Läufer machen solche Aufzeichnungen Sinn, ganz im Gegenteil. Fitnessarmbänder zählen die täglich gemachten Schritte und geben Auskunft über verbrannte Kalorien. Gerade für Bewegungsmuffel kann dies ein sehr guter Ansporn sein, sich mehr zu bewegen, und verleitet im besten Fall dazu, öfter mal das Auto stehen zu lassen oder die Treppe dem Lift vorzuziehen.  

 

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Foto: Polar

Den Trainer immer mit dabei. Es geht mittlerweile aber längst nicht mehr nur darum, Schritte zu zählen, Distanzen zu messen oder die Herzfrequenz anzuzeigen. „Wearables helfen den Menschen, im Sport das Bestmögliche zu erreichen“, erklärt Gröhsenbrunner. Und dazu gehört eine umfassende Erfassung und Auswertung verschiedenster Daten, zugeschnitten auf die jeweilige Sportart. Radfahrer und Bergsportler messen nicht nur Höhenmeter und Steigungsgrade, sondern nutzen auch beispielsweise Barometer. Viele Geräte weisen darüber hinaus eine empfohlene Ruhezeit aus und überwachen und steuern auch den Schlaf. Das heißt, es werden Qualität, Zeit und Menge des Schlafes unter die Lupe genommen und dessen Einfluss auf die Gesundheit wird untersucht.


Keine Grenzen. Die kontinuierliche Verbesserung der Sensoren bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, gerade für Hobbysportler. „Bei der Entwicklung von neuen Produkten arbeiten wir eng mit Profiathleten und Trainern zusammen“, erklärt Gröhsenbrunner. So entstehen Systeme, die Sportgeräte intelligenter machen. Ein Beispiel dafür sind Sensoren, die vielfältig einsetzbar sind Ω bei Sportarten wie Tennis, Skifahren oder auch Kitesurfen. Geschwindigkeit, Entfernung und Route können so ganz einfach und unkompliziert berechnet und gemessen werden. Außerdem können die Messergebnisse rasch in sozialen Medien geteilt und verglichen werden. Und auch auf die Tragbarkeit wird neben der Funktionalität nicht vergessen: „Die Zeiten, in denen Sportuhren klobig aussahen, sind längst vorbei. Die Optik spielt mittlerweile eine große Rolle und heutzutage kann man sich mit den trendigen Accessoires auch im Job sehen lassen“, erklärt Gerald Gröhsenbrunner.

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