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Lifestyle | 30.06.2015

Achtung, schlagfertig!

Fehlen dir manchmal die Worte? Vor allem in Bewerbungsgesprächen, Meetings und Co. sind treffende Antworten gefragt. Dabei gibt es eine gute Nachricht: Gekonntes Kontern will gelernt sein!

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Mit etwas Übung können treffende Antworten schneller und leichter gefunden werden. (© Shutterstock)

Perplex stehen Sie da und würden Ihrem Gegenüber am liebsten eine passende Antwort entgegenschleudern, aber die Worte wollen Ihnen einfach nicht einfallen. Solche Situationen sind unangenehm, besonders im beruflichen Kontext. Menschen, die sprachlich wenig Paroli bieten, hinterlassen häufig einen unsicheren Eindruck, vor allem Führungsaufgaben werden ihnen kaum zugetraut. Schlagfertigkeit wird selbstbewussten Personen zugeschrieben, beispielsweise erwartet man von Politikerinnen und Politikern angemessene, scharfsinnige Aussagen auf jede noch so heikle Frage. Vielen Menschen liegt dieses spontane Naturell in den Genen, doch der kreative Umgang mit der Sprache kann in zehn Schritten auch einfach gelernt werden.

Schritt 1: Wissen aneignen

Um schnell und leicht stets eine passende Antwort parat zu haben, ist es klar von Vorteil, eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung sowie ein umfangreiches Fachwissen zu besitzen. Deshalb gilt: Lesen Sie alles, was Ihnen in die Finger kommt – vom Kriminalroman bis zum Sachbuch und bilden Sie sich regelmäßig weiter!

 

Schritt 2: Assoziationen wecken

Das angeeignete Wissen sollten Sie im entscheidenden Moment auch abrufen können. Dafür ist ein rasches Assoziationsvermögen unerlässlich. Beschäftigen Sie sich deshalb jeweils fünf Minuten mit einem Thema und halten Sie schriftlich fest, was Ihnen dazu einfällt – mit der Zeit werden die Assoziationen nur so aus Ihnen raussprudeln.

 

Schritt 3: Standardantworten lernen

Überlegen Sie sich Aussagen, die in vielseitigen Situationen angewandt werden können und lernen Sie diese auswendig. Beispiele dafür sind „Interessant“, „Bitte erzählen Sie mehr darüber“ oder „Danke für das Kompliment“. Standardantworten sind zwar nicht besonders originell, verschaffen Ihnen aber in erster Linie Zeit.

 

Schritt 4: Eine Frage hätte ich noch!

Die Frage galt bereits im klassischen Altertum als „Königin der Rhetorik“. Deshalb ist sie auch beim Thema Schlagfertigkeit essentiell: Eine gute Frage ist immer eleganter als eine schlechte Antwort. Legen Sie sich ein gewisses Repertoire á la „Was genau meinen Sie damit?“ zurecht, das die Aussagen Ihres Gegenübers näher hinterfragt.

Alle weiteren Schritte findet ihr in der aktuellen Juni-Ausgabe der TIROLERIN!

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