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Lifestyle | 02.06.2016

Neue Studie: Sport hilft bei ADHS und Depressionen

Sport verbessert nicht nur unsere Fitness und stärkt die Muskeln, sondern kann auch Symptome von Krankheiten wie ADHS und Depressionen lindern.

Neue Studie: Sport hilft bei ADHS und Depressionen (© Cover Media)
Neue Studie: Sport hilft bei ADHS und Depressionen (© Cover Media)

Beim Sport geht es nicht allein darum, abzunehmen oder fitter zu werden. Neuesten Studien zufolge ist es auch eine Möglichkeit, Krankheitssymptome von ADHS und Depressionen zu verbessern.

In einer Studie untersuchten Forscher des Department of Kinesiology der Universität von Georgia 32 erwachsene Männer, die ADHS haben. Die Wissenschaftler maßen dabei die Fähigkeit der Männer, aufmerksam zu sein, mentale Aufgaben zu erledigen, sowie ihre Hyperaktivität und Stimmung vor und nach einem 20-minütigen Fahrradtraining.

Insgesamt stellten die Forscher dabei fest, dass der Sport die Motivation und Energie der Männer steigerte. Außerdem berichteten diese, dass sie weniger müde oder depressiv waren, nachdem sie sich sportlich betätigt hatten. Während das kurze Workout keinerlei Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten oder das Level der Hyperaktivität hatte, verstärkte es letztere aber auch nicht.

"Es existiert ein sehr starker Beweis dafür, dass schon eine einzige kurze Trainingseinheit von moderater Intensität mit einem gesteigerten Energiegefühl einhergeht. Der Energieschub ist also ein guter Grund für all diejenigen, die eine Motivation zum Sporttreiben brauchen", erklärte Dr. Patrick J. O'Connor laut 'Time.com'.

Jetzt hoffen die Wissenschaftler, dass die Ergebnisse ihrer Studie dabei helfen, ADHS-Symptome ohne die Einnahme von Medikamenten zu reduzieren. Zwar wurde die Studie nur an einer kleinen Gruppe durchgeführt, dennoch unterstützt sie die These, dass regelmäßiger Sport für die mentale Gesundheit förderlich ist.

Die Ergebnisse der Studie stimmen ebenfalls mit einer anderen, größeren Untersuchung aus dem Jahr 2014 überein, bei der 11.000 Menschen über 50 Jahre hinweg beobachtet wurden. Dabei stellten Wissenschaftler fest, dass diejenigen, die im Erwachsenenalter regelmäßig aktiv sind, weniger depressive Symptome aufwiesen als diejenigen, die weniger oft Sport trieben.

Die neue Studie der Universität von Georgia wurde in dem Fachmagazin 'Medicine & Science in Sports & Exercise' veröffentlicht.

© covermg.com

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