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Lifestyle | 13.04.2018

Wir bekennen Farbe

Wer Farben mag, wird diese Trends lieben. Denn seit heuer stehen sie wieder ganz hoch im Kurs: Rot, Grün und Blau. Es ist das bunte Comeback der Nicht-Nichtfarben.

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Schwarz, Weiß und Pastell bekommen Konkurrenz: Wer bei den heurigen Möbelmessen in Mailand, Paris und Köln brav aufgepasst hat, dem ist nicht entgangen, dass das kommende Jahr ganz im Zeichen eines fulminanten Farben-Comebacks steht. Aber ruhig Blut: Von Gequietsche sind wir weit entfernt. Vielmehr geht es um eine Rückbesinnung auf alte Klassiker: Ein bisschen Hellblau hier, ein Klecks Moosgrün da, und wer mag, darf auch zu Rosétönen greifen. Hauptsache, die Chemie stimmt.

 

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Die Essentials. Nicht nur Wände werden heuer mit Farbe versehen; auch Sessel, Tische, Sofas unterziehen sich einer Farbkur. Hier setzt man aber am besten von vornherein auf klare Fronten, denn allzu verschnörkelt oder abstrakt sollte die Form bei aller Farbverliebtheit nicht sein. 

 

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Die Hitparade. Wie bereits angesprochen, dominieren vor allem drei Farbgruppen, die mit ihrem Nuancenreichtum jedoch völlig ausreichen, um richtig auf den Putz zu hauen (Wortspiel beabsichtigt): Rosa(rot), Blau und Grün.

 

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Die Metamorphose. Man ahnt es schon: Lässig geht anders. Doch das neue Farbenbekenntnis verhilft zu mehr Eleganz! Gerade Farben am dunklen Ende der Paletten Rot, Grün und Blau machen sich besonders gut, um dem Heim zu mehr Extravaganz zu verhelfen. Ein gut gemeinter Tipp: Bleiben Sie dabei am besten immer einer Farbgruppe treu. Wer von Farben generell schnell überfordert ist, hat auch immer die Möglichkeit, mit warmen Grautönen oder klassischem Weiß bei den Accessoires an der Intensität zu drehen.

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Farben geben dem Zuhause zweifelsohne eine Stimme. Fast wie Kleidung sprechen sie für den Charakter der Bewohner. Nachdem auf Designmessen jahrelang Nichtfarben gepredigt wurden – doch, wir lieben sie immer noch –, ist es aber an der Zeit, sich Neuem zuzuwenden. Vor allem dann, wenn es so schön ist. Also: nur Mut!

 

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Die Überwindung. Obgleich wir uns noch an all den neuen Farbenreichtum gewöhnen müssen, aufhalten kann man ihn nicht. Damit die Umstellung aber sanfter vonstattengeht, darf man auch ruhig mit kleinen Veränderungen anfangen. Bei Stühlen, Beistelltischen und kleinen Deko-Stücken zum Beispiel. Mit den Farben finden auch an den Rand der Bildfläche gedrängte Materialien wie Samt und Leder wieder zurück in unser Zuhause. Beide stehen – vorausgesetzt, sie sind richtig inszeniert – für Selbstbewusstsein und Stilsicherheit. Farbtechnisch setzen wir auch hier auf dunkel-satte Nuancen, weil diese die freche Haptik der Stoffe zügeln. Unentschlossenen und Farbskeptikern sei übrigens noch gesagt: Ein bisschen Mut zu Farbe zahlt sich eigentlich immer aus. Denn: Wenn man seine eigene Persönlichkeit geschickt mit den richtigen Farben kundtut, ist das Ergebnis individuell und vor allem eines: zeitlos.