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Lifestyle | 01.02.2018

Finanzen, Abos und Verträge: Ausmisten lohnt sich auch 2018

Mit der Zeit können sich Versicherungen, Abonnements, diverse Mitgliedschaften und auch unzählige Einzugsermächtigungen ansammeln. Des Weiteren gibt es auch noch zahlreiche Nebenkosten, die – oftmals auch unbemerkt – Jahr für Jahr teurer werden. Dazu gehören etwa die Kosten für Strom, Heizung oder auch Wasser, das Internet oder auch das Handy. Genau deshalb ist es wichtig, dass die bestehenden Verträge regelmäßig überprüft werden. Gibt es bereits preiswertere Angebote? Würde sich ein Wechsel zur Konkurrenz lohnen? Wer regelmäßige Vergleiche durchführt, der kann am Ende doch recht viel Geld sparen. So auch, wenn nicht notwendige Versicherungen gekündigt (oder noch besser: gar nicht abgeschlossen) werden. Doch welche Versicherungen sind „unnötig“? An erster Stelle stehen sogenannte Geräteversicherungen.

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Ausmisten lohnt sich! © Shutterstock


 

Lohnt sich eine Geräteversicherung?

 

Kauft man einen neuen Fernseher oder ein neues Handy, so verweist der Verkäufer gerne auf die Möglichkeit einer Versicherung. Diese Versicherungen sind in der Regel sehr günstig. Pro Monat werden oft nur ein paar Euro fällig. Entscheidet sich der Konsument für die Versicherung, so glaubt er, dass sein Gerät günstig versichert wurde - das ist aber eigentlich nicht der Fall. In vielen Fällen sind die Leistungen derart gering, sodass selbst ein oder zwei Euro zu teuer sind. Zudem lohnen sich derartige Versicherungen kaum, weil nach einigen Jahren bereits der Anschaffungspreis des Geräts in die Versicherung geflossen ist. Doch warum werden derartige Versicherungen immer wieder angeboten, obwohl sie keinesfalls empfehlenswert sind? Die Verkäufer erhalten eine Provision. Wer also eine derartige Versicherung abgeschlossen hat, sollte diese - so schnell wie möglich - kündigen.

 

Am Ende profitieren nur Neukunden

 

Ob Mobilfunkvertrag, Unfallversicherung oder Girokonto - Verträge, die vor Jahren abgeschlossen wurden, sollten immer wieder überprüft und mit den Angeboten der Konkurrenz verglichen werden. Besondere Konditionen oder Rabatte, die immer wieder beworben werden, stehen nämlich immer nur den Neukunden zur Verfügung. Bestandskunden, die mitunter schon jahrelang beim Unternehmen sind, erhalten nur selten bessere Konditionen. Wer von den Rabatten profitieren möchte, muss also mitunter den Vertrag kündigen und zur Konkurrenz wechseln. Tipp: Sehr wohl kann eine Kündigung dafür sorgen, dass das Unternehmen Kontakt aufnimmt und bessere Preise anbietet - bleibt das Unternehmen jedoch stur, so sollte man den Vertrag kündigen. Im Zuge der Kündigung sind jedoch ein paar Aspekte zu berücksichtigen: So etwa, ob es eine Mindestvertragslaufzeit gibt und wie es um die Kündigungsfrist bestellt ist. Wer nämlich die Kündigungsfrist verabsäumt, der muss damit rechnen, dass es zu einer automatischen Vertragsverlängerung kommt. Eine Kündigung ist dann erst wieder nach einem Jahr möglich.

 

Wenn für kostenfreie Probe-Abos plötzlich Geld verlangt wird

 

Zudem sollte man sich immer wieder die Frage stellen, ob die Abos - ganz egal ob Tageszeitung oder Monatsmagazin - tatsächlich gebraucht werden. Wer die abonnierte Zeitung nur in sehr unregelmäßigen Abständen liest, sollte daher das Abo kündigen. Mitunter gibt es auch die Möglichkeit eines „digitalen Abos“ - die Zeitschrift steht also nur online zur Verfügung. Der Vorteil? Derartige Abos sind weitaus günstiger. Vorsicht: Werden kostenfreie Probe-Abos angeboten, so ist im Vorfeld zu klären, ob das Abo automatisch endet oder von Seiten des Kunden gekündigt werden muss. Sehr wohl kann es vorkommen, dass das Probe-Abo zum kostenpflichtigen Abonnement wird.

 

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