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Fashion | 19.06.2017

Wardrobe-Detox

Mit diesen Tricks und 6 Steps sortierst du garantiert das Richtige aus deinem Schrank!

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Fotos: Shutterstock

Ordentlich, gut sortiert, überschaubar: Wünschen Sie sich auch einen Kleiderschrank, in dem nur noch Lieblingsteile Platz finden? Die Realität hinter unseren Schranktüren sieht oft ganz anders aus: Es stapeln sich 13 weiße Tops in allen Größen neben dem Party-Top, das noch nie getragen wurde, und drei „Irgendwann pass ich da schon wieder rein“-Jeans. Schluss damit! Diese Fragen und Tipps helfen Ihnen, beim Ausmisten wirklich konsequent zu sein – für einen „schlanken“ Schrank und weniger Stress beim Anziehen!

Fühle ich mich in diesem Kleidungsstück wohl?

Es mag ja sein, dass die superenge Jeans einen tollen Hintern formt und die Bluse die schmale Taille betont. Aber davon haben wir gar nichts, wenn wir in der Hose nicht länger als zehn Minuten bequem sitzen können oder die Bluse unter den Armen zwickt. Gleiches gilt für Röcke, die toll aussehen, wenn man vor dem Spiegel steht, aber beim Gehen bis hoch unter die Achseln rutschen und wir ständig daran herumfummeln müssen. Alles, was zu eng ist, einschneidet, zwickt oder verrutscht, gehört aussortiert. Denn wir wollen uns in unserer Kleidung schließlich wohlfühlen.

Wann habe ich es zum letzten Mal getragen?

Wenn zu einem Kleidungsstück seit einem Jahr nicht mehr gegriffen wurde, sieht auch dessen Zukunft nicht rosig aus. Wenn Sie sich nicht einmal mehr daran erinnern können, wann Sie ein bestimmtes Teil das letzte Mal getragen haben, sollten Sie sofort Lebewohl sagen. Noch schlimmer ist es, wenn noch immer die Preisschilder angebracht sind. Weg damit! Ausnahmen gelten für das kleine Schwarze und ihr bodenlanges Abendkleid. Eben alles, was Sie nur zu bestimmten Anlässen tragen.

Passt mir das Kleidungsstück?

„Irgendwann werde ich wieder reinpassen!“ - kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Es spricht natürlich nichts gegen das Vorhaben, in den kommenden Sommermonaten ein paar überflüssige Kilos loszuwerden, jedoch sollte der Kleiderschrank keine Sammelstelle für potentiell tragbare Kleidung werden. Ein oder zwei Motivations-Teile sind kein Problem, bei allem anderen sollten Sie ehrlich zu sich selbst sein und es abgeben.

Freue ich mich darauf es anzuziehen?

Mode soll Spaß machen und jedes Stück Freude bereiten, sobald man es anzieht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, laden Sie ein paar Freundinnen ein und probieren Sie alles durch. Bei Basics gilt: Diese haben zwar keinen WOW-Faktor, jedoch sind sie für jeden gut sortierten Kleiderschrank unverzichtbar. Doch nicht zehn in der gleichen Farbe und dem gleichen Schnitt.

Ist die Kleidung abgetragen?

Auch Ihre Lieblingsteile, die Sie wirklich andauern tragen, müssen irgendwann gehen. Nämlich dann, wenn sie dementsprechend verschlissen oder ausgebeult sind. Und nein: Die Ausrede, dass Sie das doch noch beim Sport oder zum Schlafen anziehen können, zählt nicht. 

 

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Den Kleiderschrank ausmisten:

1. Nehmen Sie sich genügend Zeit

Beim Ausmisten kommen Sie nicht drum rum, Sachen anzuprobieren. Das dauert. Planen Sie mit mindestens drei Stunden, dann geraten Sie nicht unter Zeitdruck und verhindern, dass Sie das Schlachtfeld verlassen müssen, bevor Sie wirklich fertig sind. Geht’s dann doch schneller, umso besser! Außerdem wichtig: Nicht ablenken lassen. Also das Handy ausmachen, sonst gehen Sie am Ende doch wieder mit der besten Freundin Kaffee trinken.

2. Haben Sie einen Plan

Arbeiten Sie sich der Reihe nach durch ihren Schrank. Nehmen Sie sich zum Beispiel erst die Kleider, Pullover und Hosen auf der Kleiderstange vor, dann die T-Shirt-Fächer links, dann die Schubladen mit den Accessoires rechts. Wenn Sie wahllos irgendwo in der Mitte beginnen oder einfach erst mal alles aus dem Schrank holen und auf dem Boden verteilen, verlieren Sie schnell den Überblick. Das frustriert, und am Ende ist das Chaos größer als zuvor.

 

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Den Kleiderschrank wieder einräumen:

1. Ordnung ist alles

Sortieren Sie Ihre Kleidungsstücke nach Rubriken, zum Beispiel Blazer auf der einen Seite der Stange, Blusen auf der anderen Seite. Pullis in einem Fach, T-Shirts im nächsten. Nach Farben zu ordnen sieht zwar schöner aus, ist aber unpraktischer.   

2. Aus dem Auge, aus dem Sinn, Teil 1

Das gilt auch bei Mode. Lagern Sie Ihre Klamotten also so, dass Sie möglichst viel von ihnen sehen. Lieber hängen statt falten und stapeln – auch Pullis und Shirts. Ideal sind dafür schmale, eventuell leicht gepolsterte Metallbügel. Wenn Sie nicht genügend Platz auf der Stange haben, legen Sie trotzdem nicht zehn Teile in einem Fach übereinander. Besser jeweils maximal drei in Schubladen nebeneinander lagern. So lassen sich die einzelnen Stücke auch einfacher aus dem Schrank ziehen. Große Schubladen werden durch einzelne, kleinere Fächer zum Einlegen übersichtlicher und leichter organisierbar.

3. Aus dem Auge, aus dem Sinn, Teil 2

Alles, was Sie seltener benötigen – Reisetaschen, Skianzug, Wanderstiefel – dürfen Sie dagegen außerhalb der Augenhöhe auch auf dem Schrank verstauen. Textilien bewahren Sie am besten in Kleidersäcken auf, dann stauben sie nicht ein.


4. Accessoires

Gürtel und Schmuck machen sich gut an Haken oder Schnüren, die man platzsparend an der Innenseite der Schranktüren anbringen kann. Handtaschen sollten Sie am besten mit Seidenpapier füllen und in Staubbeuteln verstauen, dann können Sie sie auch in einem Fach stapeln, ohne dass sie aus der Form geraten. In Sachen Schuhe haben wir eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die gute: Schuhe gehören nicht in den Kleider-, sondern in den Schuhschrank. Die schlechte: Wie Sie in Ihren Schuhschrank Ordnung bringen, ist eine andere Geschichte ...

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