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Fashion | 08.01.2018

Forever Fashion

Trends, Fashion, Lifestyle: In Sachen Stil ist Mirjam Meixner von Hod ganz in ihrem Element. Wir haben die Inhaberin in ihrer Boutique Hod Couture besucht und uns in ihre Welt der Mode entführen lassen.

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(© Angelo Lair)

Unter Fashionistas ist die Boutique Hod Couture längst kein Geheimtipp mehr! In Pole-Position auf der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ist das Geschäft ein Mekka für Trendsetter, It-Girls. stilbewusste Männer und Frauen jeden Alters. Wir haben die Inhaberin Mirjam Meixner van Hod getroffen und mit ihr über Fashion, die sich abhebt, gesprochen.

Tirolerin: Wie kam es dazu, dass Sie sich mit einer Boutique selbstständig gemacht haben?
Mirjam Meixner van Hod: Ich wollte eigentlich immer schon eine Boutique eröffnen. Mein Ziel war es von Anfang an,  modische Abwechslung nach Innsbruck zu bringen. Einfach andere Einflüsse in die Stadt bringen, den Mainstream, der sonst oft vertrieben wird, ein wenig  umgehen. Ich denke, dass Mode viel zu oft in Einheitsbrei resultiert. Wir kaufen alle in den selben Läden ein, folgen einer Linie und vergessen dabei voll und ganz, unseren eigenen Stil zu leben. Mit meinem eigenen Laden möchte ich dem entgegenwirken und Menschen ermutigen, ihre Komfortzone zu verlassen.


Funktioniert das auch?
Auf jeden Fall! Viele meiner Kundinnen kommen in den Laden und können sich überhaupt nicht vorstellen, gewisse Teile auch tatsächlich zu tragen, bis sie sie probiert haben. Danach sind die meisten vollkommen begeistert, wie anders sie aussehen können, wenn sie vom gewöhnlichen Stil abweichen. Das ist einer der schönsten Aspekte meines Berufs. Zu sehen, wie sich Menschen plötzlich neu erfinden und sich selbst auf einmal in neuem Licht wahrnehmen.


War Mode immer schon ein fixer Bestandteil Ihres Lebens?
Schon, ja! Früher habe ich als Stylistin gearbeitet, habe mich aber schon immer sehr für Mode interessiert. Der Schritt in die heutige Richtung war deshalb relativ naheliegend für mich. Ich lebe für Stil, beschäftige mich rund um die Uhr mit Kleidung und kann mir nichts Schöneres vorstellen als mit Mode zu arbeiten.


Wonach suchen Sie die Sachen aus, die Sie vertreiben?
Ich lese beinahe alle Modemagazine, die es gibt. Wenn ich dann von Neuheiten inspiriert werde, bestelle ich sie zum Verkauf. Außerdem liebe ich es zu reisen. Modemetropolen wie London oder Paris bieten immer Stoff, um frische Looks und trendige It-Pieces zu finden.

 

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(© Angelo Lair)

Denken Sie, dass Innsbruck eine trendige Stadt ist?
Auf jeden Fall. Ich finde, dass die Leute hier sehr auf ihr Äußeres bedacht sind. Man findet verschiedenste Stile hier, und größtenteils sind die Menschen, denen man auf der Straße begegnet, sehr gut gekleidet. Natürlich gibt es auch immer Menschen, die sich nicht so sehr für Mode interessieren. Die findet man aber in jeder Stadt.


Gehen Sie immer mit den neuesten Trends?
Nicht zwingend. Sich gegen einen Trend zu stellen, ist mittlerweile ja beinahe selbst ein Trend. Einen eigenen Stil zu finden, ist meiner Meinung nach viel, viel wichtiger als allen Laufstegneuheiten zu folgen. Ich selbst setze mich natürlich dauernd mit aktuellen Styles auseinander, das ist Teil meines Jobs.  Generell ist es aber sicher auch ok, wenn man nicht ständig up to date ist.


Was siehen Sie als absoluten Must-have-Trend des Winters?
Was man diesen Winter überall sieht, sind Sterne. Egal ob in Form von Schmuck, als Aufdruck oder als kleine Eyecatcher auf Kleidungsstücken – die süßen Himmelsgrüße sind omnipräsent. Ich bin selbst ein Riesenfan von ihnen und finde, dass sie beinahe jedes Outfit aufpeppen. Daneben hat diesen Herbst auch veganer Pelz endgültig Einzug in die Modewelt gehalten.


Gibt es Stilikonen, die Sie besonders inspirierend finden?
Meine größten Modeidole sind Kate Moss und Karl Lagerfeld. Ihr Stil ist unverkennbar und die beiden bleiben ihrer Linie seit Jahren treu.

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