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Fashion | 10.01.2018

Jeans – we love you!

Happy Birthday!

Happy Birthday, Jeans! Was vor knapp 150 Jahren als Arbeitskluft für Goldgräber begann, formt heute unsere Hintern und streckt die Beine – wenn wir alles richtig machen. Hier kommen die wichtigsten Styling-Tipps und die schlimmsten Modesünden rund um das blaue Gold, die wir ab sofort nicht mehr machen – versprochen!

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© https://pixabay.com/de/sofa-füße-schuhe-holz-boden-hund-2590993/

Das Wichtigste zuerst: Die richtige Jeans kaufen

Um eine Jeans zu kaufen, sollte man am besten in ein Geschäft gehen, denn die Anprobe ist immens wichtig. Jeans unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, denn weder stimmen die Größen überein noch die Längen oder die Elastizität des Materials. Wir beginnen das Schürfen nach der idealen Jeans damit, uns auszumessen, um die perfekte Größe zu ermitteln.

 

Wie misst man seine Hosengröße?

Die Taille an ihrer schmalsten Stelle gemessen ergibt die Bundweite. Wer die häufig genutzte amerikanische Größe wissen will, die auf inch statt auf Zentimeter beruht, teilt das Ergebnis durch 2,54. Beim Messen der Beininnenlänge (vom Boden bis zum Schritt) lässt man sich am besten helfen. Auch dieses Ergebnis wird in inch umgerechnet.

Nachdem wir nun wissen, welche Größe wir brauchen (und ob eine Diät fällig ist), müssen wir uns für einen Schnitt entscheiden. Der Schnitt bestimmt maßgeblich, ob die Hose uns steht. Tragen kann man Jeans immer, denn sie sind einerseits alltagstauglich und können andererseits edel und schick gestylt werden, zumindest manche der Cuts! Hier nun die gängigsten Formen und ihre Vorteile:

 

Skinny Jeans – eng und sexy

Wer den ganzen Tag den Bauch einzieht, trainiert auch seine Muskeln! Skinny Jeans sind gut für schlanke Mädchen und Frauen. Sie haben einen Elasthan Anteil und sitzen hauteng – von oben bis unten! Sie kaschieren ein kleines Bäuchlein, indem sie es einfach nach innen drücken, und strecken die Beine, besonders wenn sie mit Heels getragen werden. Dann können sie richtig elegant wirken! Bei den Oberteilen ist Frau frei, ob sie zu einem weiten Teil wie einer Bluse oder einem Oversized Pullover greift, oder lieber ein enges Top wählt. Die knallengen Hosen sehen allerdings auch mit Boots oder Sneakern einfach klasse aus – dazu noch eine angesagte Bomberjacke, und fertig ist der weibliche Casual Style. Tragen lassen sich diese Hosen erstaunlich angenehm, denn sie sind sehr elastisch.

 

Schlaghose – retro und figurbetonend

Man sagt zwar, kleine Frauen sollten lieber keine Schlaghosen tragen, doch ich weigere mich beharrlich, das zu glauben! Schlaghosen erinnern an die goldenen 70er, das Zeitalter der Hippies und Blumenkinder und werden von verschiedenen Modelabeln zeitgemäß interpretiert. Die Hosen sind heute unten etwas weniger weit, sitzen hüfthoch und sind am Oberschenkel sehr schmal geschnitten. Dadurch strecken sie das Bein, vor allem, wenn sie in der optimalen Länge getragen werden: bis knapp zum Boden. Wer den Boho Look liebt, hat mit einer Schlaghose die perfekte Grundlage geschaffen, es fehlen noch eine bestickte Bluse, bunte Accessoires und eine Tasche mit Fransen. Peace!

 

Die MOM Jeans – die 90er sind zurück

Diese Hosenform soll locker sitzen und alltagstauglich sein – mich persönlich kann sie nicht überzeugen. Taillenhohe Jeans sind für viele Frauen o.k., aber bitte nicht in Kombination mit weiten Oberschenkeln und schmalen Bündchen. Wir waren doch so froh, als wir diese Hosen endlich in der Altkleidertonne entsorgen konnten!

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Boyfriend Jeans – lässig und bequem

Die sogenannte Boyfriend Jeans überzeugt durch einen lässigen Schnitt, ein am Abschluss schmales Bein und einen moderat weiten Oberschenkel. Sie hat häufig destroyed Elemente und soll Understatement ausstrahlen. Kombinieren lässt sie sich mit eigentlich allem: engen oder weiten Oberteilen, Sandalen, Sneakern und Heels. Sie ist das perfekte Beispiel, an dem ich fatale Fehler rund um Jeans aufzeigen möchte – denn morgen machen wir es besser!

 

Die rückseitigen Taschen einer Jeans

Ich habe mich häufig gewundert, warum in manchen Jeans mein Hintern einfach klasse aussieht, während er in anderen mehr so lala ist. Dabei ist die Antwort ganz einfach – es liegt an den Potaschen! Je weiter außen diese sitzen, umso breiter wirkt der Po. Sind sie schräg geschnitten, kann das die rückwärtige Optik ebenfalls negativ beeinflussen. Am schönsten wirken gerade geschnittene Taschen, die mittig sitzen.

 

Die Farbe von Jeans

Zu den hellen Jeans im Boyfriend Look sollten schlanke Frauen greifen, fülligere Damen wählen lieber Dark Denim. Optisch schmaler wirken die Beine, wenn die Hosen zur Mitte hin heller werden – Diesen Trick habe ich von Klingel, vielen Dank!

 

Die Bundhöhe

Der Bund von Jeans ist in den letzten Jahrzehnten ziemlich weit nach unten gerutscht, mittlerweile sind jedoch auch höhere Schnitte wieder angesagt. Das heißt, wir haben die Wahl, wie hoch unsere Jeans geschnitten sein soll – es ist alles erlaubt. Frauen mit kurzen Beinen sollten dabei eher zu einem hohen Bund greifen, während für die anderen Damen die hüfthoch geschnittenen Hosen ideal sind. Die Leibhöhe sollte nämlich mit der Beinlänge korrespondieren.

 

Ganz in Jeans

Auch wenn es bei manchen Stars lässig aussieht, ganz in Jeans steht den wenigsten Frauen, es sei denn, die tragen einen Cowboyhut dazu und sitzen auf einem Pferd. Wir kombinieren unsere Lieblingshosen lieber mit anderen Materialien und stylen sie mal edel, mal lässig.

Wer einmal eine gute sitzende Jeans gefunden hat, der muss sich am Kleiderschrank keine Sorgen mehr machen. Diese Hosen passen vielleicht nicht zu einem Theaterbesuch oder zu einem schicken Dinner, aber ansonsten einfach überall hin – darum lieben wir sie auch so. Im Sommer sind kurze Jeansröcke mit einem lässigen Top und flachen, sportlichen Schuhen das Allheilmittel für Tage ohne Outfit-Ideen, in der kälteren Jahreszeit hält uns die dichte Struktur der blauen Baumwolle mollig warm.
Jeans waren ursprünglich Hosen von Arbeitern, und machen sich auch heute noch gut als praktische und nahezu unverwüstliche Arbeitskleidung, wenn wir zum Beispiel ein Buffet abschleifen, das wir im Shabby Look streichen wollen. Erstaunlich: Obwohl beinahe jeder Jeans zu tragen scheint, machen diese Hosen nur
2 Prozent des globalen Modemarktes aus.