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Fashion | 27.01.2017

Im Business muss die Kreativität hinten anstehen

Designer Jasper Conran hat sich selbst beigebracht, ein guter Geschäftsmann zu sein, um als kreativer Kopf zu überleben.

Jasper Conran: Im Business muss die Kreativität hinten anstehen (© Phil Lewis/WENN.com)
Jasper Conran: Im Business muss die Kreativität hinten anstehen (© Phil Lewis/WENN.com)

Jasper Conran (57) ist es nicht genug, einfach nur ein guter Designer zu sein.

Der Modeschöpfer hat bereits Frauen wie Lady Diana und Gemma Arterton eingekleidet. Doch sein Erfolg war nicht vorgezeichnet und Jasper hätte genauso gut irgendwann pleite gehen können. Um dem vorzubeugen, hat er sich selbst auf den geschäftlichen Aspekt seines Schaffens konzentriert, wie er gegenüber dem 'ES Magazine' erläuterte: "Mir ist schon früh etwas sehr Einfaches aufgefallen. Wenn meine Entwürfe sich nicht verkaufen, würde ich sehr schnell nicht mehr im Geschäft sein. Was würde ich dann tun? Ich musste also auch ein guter Geschäftsmann sein. Wenn dann die Menschen sagen, 'Oh, aber kreative Köpfe sind gar nicht so veranlagt!', dann antworte ich: 'Wer ist das schon?' Bring dir selbst was bei. Kreativ zu sein ist ein Luxus. Das zu tun, was du liebst, ist ein Luxus, kein von Gott gegebenes Recht. Und manchmal muss man eben einen Teil seiner Kreativität opfern. Wenn du deine Angestellten bezahlen willst, musst du erst diese Jacke verkaufen!"

Jasper findet es schade, dass viele vielversprechende kreative Köpfe wieder aus der Öffentlichkeit verschwinden, ohne große Erfolge gehabt zu haben. Andererseits seien sie auch selbst Schuld, wie er hinzufügte: "Ich sehe viele wundervolle, fantastische kreative Menschen, die keine Beachtung finden, weil sie denken, dass sie sich nicht mit der Realität des Lebens auseinandersetzen müssen." Jasper Conran hat derweil ein Luxushotel in Marrakesch eröffnet.

© covermg.com

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