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Fashion | 20.01.2017

Absurde Social-Media-Welt

Model Dree Hemingway ist irritiert, dass Frauen Modeljobs angeboten werden, nur weil sie eine bestimmte Anzahl von Instagram-Followern haben.

Dree Hemingway: Absurde Social-Media-Welt (© Lia Toby/WENN.com)
Dree Hemingway: Absurde Social-Media-Welt (© Lia Toby/WENN.com)

Dree Hemingway (29) kritisiert die Modeindustrie scharf.

Das Model ist die Großenkelin des legendären Schriftstellers Ernest Hemingway und hat sich auf dem Laufsteg einen Namen gemacht, indem sie für Größen wie Givenchy, Calvin Klein und Topshop gelaufen ist. Ihren Erfolg musste sie sich allerdings hart erarbeiten. Da irritiert es sie umso mehr, dass viele jüngere Kolleginnen einen Modelvertrag angeboten bekommen, nur weil sie eine bestimmte Anzahl von Followern auf ihren Social-Media-Kanälen haben. Auch wenn Dree Social Media nicht hasst, sieht sie diese Entwicklung doch kritisch, wie sie gegenüber dem 'ES Magazine' erklärte:

"Ich habe 115.000 Follower auf Instagram, was sehr aufregend ist. Aber ich benutze das als eine Plattform, um zu zeigen, wer ich wirklich bin. Ich bin eine Verrückte und ein Nerd und ich bin eitel und kann mich deshalb über mich selbst lustig machen. Es stört mich, dass andere Jobs kriegen, nur weil sie Follower haben. Dein Talent sollte darauf nicht basieren. Beim Modeln ging es einmal darum, Schönheit zu genießen."

Drees Mutter ist die Schauspielerin Mariel Hemingway (55, 'Manhattan'), der Familienname kommt also mit einer großen Verantwortung. Dree Hemingway findet das selbst manchmal noch seltsam: "Es ist merkwürdig, die 'Tochter von' zu sein. Es öffnet dir zwar Türen, aber es ist schwieriger, ernst genommen zu werden. Ich bin mir der Tatsache sehr wohl bewusst, dass ich in jemandes Fußstapfen wandle, und der Name Hemingway hat mir jede Tür geöffnet, aber deshalb bin ich auch viel strenger mit mir. Ich möchte mir etwas selbst erarbeiten."

© covermg.com

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