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Beauty | 14.11.2017

Schöner Minimalismus

Einmal in der Drogerie und schon ist das eigene Konto um einiges leichter! Frauen lieben es, Schönmacher für Haut, Haar und Nägel zu shoppen. Wir verraten, warum gerade in Sachen Kosmetik Masse nicht immer für Klasse steht und welche Beauty-Tools trotzdem in keinem Badezimmer fehlen dürfen.

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(©Shutterstock)

Welche Frau kennt das Debakel nicht? Man betritt eine Drogerie, um eine Tube Zahnpasta zu besorgen, und findet sich plötzlich in einer Sintflut von Beauty-Wunderwaffen wieder. Eine noch vielversprechender als die andere. Die Regale sind voll von ihnen: Versprechungen für glänzendes Haar, längere Wimpern, einen gesünderen Teint - den mutmaßlichen Garantien für all das, was Frau eben gerne hätte. Und wir? Ja, liebe Damen, wir beißen bei gerade solchen gezielten Konsumentenködern regelmäßig an. Die Schönheitsindustrie hat uns sprichwörtlich an der Angel. Das Resümee des Ladenbesuchs: eine Tasche voll mit allen nur erdenklichen Mitteln, die unser Äußeres aufzupolieren suchen. Nur die Zahnpasta, die fehlt. Bei all den bunten Beauty-Boostern kann man den eigentlichen Zweck des Einkaufs aber auch schon mal vergessen.

 

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(©Shutterstock)

Schluss damit. Sehr geehrte Damen! Sehen Sie folgende Aussage gerne als Appell an die weibliche Spezies: Schluss damit! Sind wir ehrlich zu uns selbst, müssen wir uns schweren Herzens eingestehen, dass wir einen großen Teil unseres Kosmetiksortiments vollkommen umsonst gekauft haben. Die Trend-Gesichtsmaske aus den USA, der mittlerweile achte Lippenpflegestift derselben Marke, die Spliss vorbeugende Haarbürste – sie alle liegen im Apothekerkästchen und warten darauf, endlich benutzt zu werden. Die ihnen gebührende Aufmerksamkeit bekommen die Schönheitshelfer meistens erst dann, wenn es zweimal im Jahr darum geht, Überschüssiges auszusortieren, und die mittlerweile veralteten Produkte mit viel Schwung im Mülleimer landen.   

Die Alternative. Na gut, das Ganze haben wir jetzt etwas überspitzt auf den Punkt gebracht. Trotzdem – ein gewisser Wahrheitsgehalt darf unserer Argumentation ruhig anerkannt werden. Keine Sorge, das soll nicht heißen, dass Sie auf Beauty-Produkte zukünftig verzichten müssen. Allerdings gilt: Qualität vor Quantität! Gute Produkte, die wir auch tatsächlich verwenden, machen immerhin viel mehr Sinn als ein Sortiment an vermeintlichen Alleskönnern. Ein Tag hat eben nur 24 Stunden – zu wenige, um all die vielversprechenden Wundermittel in unserem Badezimmerschrank auch tatsächlich zu verwenden.

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(©Shutterstock)

Typsache. Natürlich darf eine Frau mit dünnem Haar ein Shampoo kaufen, das dem Problem Abhilfe verspricht.  Bevor wir uns dem wahllosen Regalplündern hingeben, sollten wir allerdings darüber nachdenken, was unsere individuellen Ansprüche an Kosmetikartikel sind. Sich als 20-Jährige vorbeugend mit Anti-Falten-Mittelchen einzudecken macht nämlich ebenso wenig Sinn, wie entzündungshemmende Cremes auf gesunde Haut aufzutragen, um Unreinheiten vorzubeugen. Vor dem Shoppen gilt es deshalb zu klären, welchen Problemen wir hinsichtlich unseres Looks Frau werden möchten. Danach kann gezielt auf Streifzug nach dem richtigen Produkt gegangen werden. Safari in der Drogerie sozusagen. Spaßfaktor? Garantiert!
Den Profi fragen. Ob wir trockene, fettige, leicht reizbare oder normale Haut haben, ist für uns Laien oft nur schwer einzuschätzen. Dasselbe gilt für Haare, Nägel und sämtliche weitere Regionen unseres Körpers, die vielleicht nicht ganz so sind, wie wir sie eben gerne hätten. Die Folge? Wir kaufen Kosmetikartikel, die nicht auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Der Weg zum Experten kann deshalb dabei helfen, Fehlkäufe zu vermeiden. Ob Kosmetiker oder Friseur – Profis wissen genau, wie und mit welchen Hilfsmitteln wir individuelle Makel beseitigen können.

Das Resümee. Vor dem nächsten Ladengang also tief durchatmen und stark sein, liebe Shopping-Queens! Dann landet statt einem Überschuss an neuen Produkten diesmal vielleicht sogar der eigentliche Grund des Drogeriebesuchs – die Zahnpasta – im Einkaufswagen.

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