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Beauty | 01.03.2016

Haarspalterei

Wir zeigen euch die richtige Pflege für strapaziertes Haar.

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Wir zeigen euch die richtige Pflege für strapaziertes Haar. © Shutterstock

Wir lieben unser langes Haar, wenn da nur nicht dieser blöde Spliss wäre. Denn obwohl es sich dabei um ein rein kosmetisches Problem handelt – wirklich schön ist anders. Da splissiges Haar, das an den Enden trocken und brüchig ist, schnell fusselig aussieht, wirkt es oft ungepflegt. Und je länger das Haar ist, desto größer die Gefahr von Spliss und Haarbruch. Doch wir haben, für Sie eine gute Nachricht: Spliss kann vorgebeugt werden. Mit unseren Pflegetipps und –tricks haben trockenes Haar und Spliss keine Chance mehr!

 

Wie entsteht Spliss?

Spliss tritt immer an den Spitzen auf. Denn hier sind unsere Haare den sogenannten mechanischen Belastungen am stärksten ausgesetzt. Spliss kann dennoch verschiedene Ursachen haben: trockenes Haar, ein zu aggressives Shampoo, chemische Behandlungen oder zu heiß föhnen. Die Folge ist: Unsere Haarspitzen lösen sich Schicht für Schicht ab, das Haar verliert seinen Glanz und lässt sich nur mehr schwer kämmen – bis das gespaltene Haar schließlich deutlich sichtbar ist. Ironischerweise gilt: Je mehr wir unsere Haare pflegen und waschen, desto größer ist die Gefahr, dass sich Spliss bildet.

Aber auch ohne äußerliche Einwirkungen kann langes Haar schnell abbrechen – nämlich dann, wenn das Haar offen getragen wird und sich an der Kleidung reibt. Haarspitzen sind besonders empfindlich, weil sie im Gegensatz zum Rest viel länger und älter sind: bei schulterlangem Haar ist die Mähne gut drei Jahre alt.

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© Shutterstock

Schongang

Shampoos für strapaziertes Haar, Spülungen und Kuren sorgen mit intensiven Pflegewirkstoffen dafür, dass die abstehenden Härchen zumindest optisch bis zur nächsten Wäsche gebändigt werden. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die bei der Haarpflege zu beachten sind. Denn bevor man mit der Haarwäsche beginnt, sollten alle Stylingrückstände aus dem Haar gekämmt werden. Anschließend sollte das Haar mit lauwarmem Wasser angefeuchtet und eine haselnussgroße Menge Shampoo mit kreisenden Bewegungen einmassiert werden. Sind besonders die Spitzen betroffen, hilft eine Anti-Spliss-Wäsche: Dabei das Shampoo in einem Gefäß im Verhältnis 1:1 mit Wasser vermischen und nur in den Ansatz des trockenen Haares geben. Mit etwas Wasser aufschäumen, ausspülen, fertig. Der Schaum, der beim Ausspülen in die Spitzen gelangt, reicht zur Reinigung völlig aus.
Strapazierte Haare sollten idealerweise luftgetrocknet und nach dem Waschen bloß nicht kräftig trocken gerubbelt, sondern nur vorsichtig ausgedrückt werden. Greift man trotzdem zu Föhn oder Glätteisen, sollten spezielle Hitzeschutz-Sprays verwendet werden. Dennoch gilt: beim Föhnen mindestens 15 bis 20 Zentimeter Abstand zum Haar halten.


Spitzenschnitt

Auch der Gang zum Friseur hilft langfristig gegen unschöne Haarenden. Der Profi sorgt anhand einer Spezialtechnik dafür, dass abstehende Härchen im Deckhaar verschwinden und kappt am besten einen Zentimeter der Länge. Wenn man das alle acht bis zehn Wochen durchführen lässt, werden die Haare trotzdem länger, denn sie wachsen pro Monat einen bis 1,5 Zentimeter. Belohnt werden Sie dafür mit üppigem und vor allem gesünder wirkendem Haar.


Anti-Spliss-Tools

Billige Kämme mit Pressnähten oder Bürsten mit Metallborsten unbedingt links liegen lassen. Hervorragend geeignet sind Bürsten mit Naturborsten sowie Kämme aus echtem Horn und Holz. Außerdem sollten Sie Toupierkämme oder -bürsten meiden, diese sind nämlich besonders aufreibend fürs Haar.
Anstatt ausschließlich auf Anti-Spliss-Shampoos zu vertrauen, sollten Sie Ihr Haar ab und an mit einem Spitzenserum oder -fluid verwöhnen. Die darin enthaltenen Silikonöle legen sich hauchfein um die Haarspitzen und lassen sie sofort gesünder aussehen. Da diese Produkte jedoch sehr ergiebig sind, sollten davon pro Treatment nur ein bis zwei Tropfen einmassiert werden – und das nur bei jeder dritten Haarwäsche. Alternativ hilft auch eine leichte Kur: Dafür hochwertige Öle wie Argan-, Jojoba-, oder Mandelöl in die Haarspitzen einmassieren.

Anti-Spliss
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Intensivmaske mit Avocadoöl von John Frieda, € 10,95
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Rausch Amaranth Spliss-Repair-Cream, € 13,90
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„Tangle Teezer„ Haarbürste, € 14,95
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Föhnpflege für strukturgeschädigtes Haar: Ciment Thermique von Kérastase, € 21,60
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Spliss Repair von La Biosthétique mit Inka-Nuss-Öl, € 25,40
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Sealing Repair Lipidium von L’Oréal Professionnel, ca. € 10,–
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Shampoo von Garnier, € 2,85
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