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Beauty | 03.11.2017

Die richtige Note

Sie schmeicheln der Nase, betonen unseren Charakter, lassen uns mit sicherem Gefühl das Haus verlassen. Parfums zählen zu den Klassikern der Beauty-Branche. Wie es dazu kam? Wir sind dem Ursprung der wohltuenden Aromatexturen auf den Grund gegangen.

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(© Shutterstock)

Die Tasche hängt bereits um die Schulter, die Schuhe sind angezogen,  der Schlüssel in der Hand. Etwas fehlt. Schnell noch einmal zurück ins Badezimmer. Zwei gezielte Spritzer, einen aufs Handgelenk und den anderen aufs Dekolleté. So, jetzt kann’s losgehen! Parfum zählt für viele Frauen zum unsichtbaren Finish eines jeden Outfits. Was lange nur den Schönen und Reichen vorbehalten war, ist heute so selbstverständlich wie Bodylotion oder Haarspray. Zum Glück, denn die feinen Duftnoten schaffen es regelmäßig, andere Nasen zu verzaubern.

Es war einmal. Wen wundert da, dass sich Parfum schon seit geraumer Zeit großer Beliebtheit erfreut. Bereits alte Hochkulturen schätzten die verführerischen Duftstoffe, nutzten diese jedoch primär in der Medizin. Einer Pharaonin im Alten Ägypten war es schließlich zu verdanken, dass das Parfum den Vormarsch in die Beauty-Tasche schaffte. Von Afrika aus verbreitete sich die Nachricht um die feinen Aromen bis nach Europa und Asien, wo das Luxusgut schon bald an Nachfrage gewann. Bis heute hat sich das Ringen um die wohlriechenden Wässerchen nicht nur gehalten – Parfum ist zu einem wahren Trend geworden, der die gesamte  Schönheitsindustrie mitbestimmt. Grund genug, sich ein wenig genauer mit den angenehmen Aromamischungen auseinanderzusetzen.

Oh Coco ... Wo ein Parfum ist, ist auch ein Weg! Nein, dieser Spruch stammt nicht aus der Feder von Modeikone Coco Chanel. Könnte er aber, denn die hübsche Französin liebte Parfums wie wohl kaum eine andere Frau ihrer Zeit. Wohl auch aus diesem Grund heraus traf die Designerin den Entschluss, ihr ganz persönliches Duftwasser zu kreieren. Als „Duft eines nordischen Morgens am See“ beschrieb sie damals die Mixtur, die als Chanel No. 5 in die Geschichte der Kosmetikindustrie eingehen sollte.  Seit seiner Markteinführung 1921 zählt das Parfum zu den meistverkauften Duftwassern aller Zeiten, ist bis heute ein wahrer Kassenschlager und aus den Badezimmern vieler Frauen kaum mehr weg zu denken.#

 

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(© Shutterstock)

Seite für Seite. Bei solch einer Erfolgsgeschichte braucht es nicht zu verwundern, dass Parfums auch bald in der Literatur zum Thema wurden. Das wohl berühmteste Exempel wurde 1985 von Schriftsteller Patrick Süskind veröffentlicht. Der Name war gleichzeitig Programm des literarischen Meisterwerkes, denn mit „Das Parfum“ machte Süskind den Beauty-Klassiker zum Mittelpunkt einer der bewegtesten Bildungsgeschichten des 20. Jahrhunderts. Mit der literarischen Kulisse des absolutistischen Frankreichs zeichnet der Autor nicht nur eine fragwürdige Gesellschaftstruktur, sondern setzt Duftkompositionen an sich ein Denkmal.

Die  richtige Wahl. Natürlich verfügt niemand über denselben ausgeprägten Geruchssinn wie Süskinds Romanfigur Jean-Baptiste Grenouille. Festzustellen, ob ein Parfum am eigenen Körper einen angenehmen Duft annimmt, sollte aber trotzdem kein Problem sein. Tatsächlich ist es so, dass sich Duftnoten von Person zu Person in unterschiedlicher Form entfalten. Wer das Parfum der besten Freundin als angenehm empfindet, sollte dieses also nicht blindlings nachkaufen, sondern zuerst an sich selbst testen. Dann steht der süßen Sinnesverführung aus dem Flakon nichts mehr im Weg.

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Betörende Duftwolken - Der Tirolerin Parfum-Test
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Schon auf den ersten Blick ist mir der aufwendige Flakon aufgefallen: Als Auge mit Roségold und Opalglas zeigt sich das Parfum von seiner extravaganten Seite. Der lebendige, frische Duft voll von Pfingstrosen und Jasmin lässt mich an tristen und kalten Tagen von einem Blumenmeer träumen. Überraschend und betörend: typisch Kenzo eben! (Anja, TIROLERIN Redaktion) Kenzo World, erhältlich bei Marionnaud, 30 ml, € 64,99 UVP
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So muss mein ganz persönlicher Lieblingsduft sein: Nicht nur der Flakon, sondern auch der Duft sind angenehm zurückhaltend. Mandarine und Iris wirken frisch und unaufdringlich. Patschuli und Moschus sorgen für einen angenehm spannenden Ausgleich. Ein Duft, der mir jeden Tag ein klein wenig Luxus schenkt! (Jana, TIROLERIN Grafik) Tiffany, Eau de Parfum, 50 ml, € 92,95
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Mmmmmh ... Vanille – der erste Gedanke, als wir nach dem Auftragen von „Mon Guerlain“ an unseren Handgelenken schnuppern. Passend zum Winter ist das Parfum voll, rauchig und absolut hypnotisch. Dating-Apps ade – unser Begleiter durch die kalte Jahreszeit steht fest! Liebe auf den ersten Riecher, sozusagen. (Sarah, TIROLERIN Redaktion) Mon Guerlain, 50 ml, € 91,– UVP
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Einmal aufgesprüht, begleitet einen der verführerisch feminine Duft aus saftigen Fruchtaromen und strahlend blumiger Note den ganzen Tag über und macht auch nachts eine super Figur. Und das Beste: Der Flakon mit Henkel und Schlangenlederoptik macht richtig Spaß! (Barbara, TIROLERIN Redaktion) Marc Jacobs Eau so Decadent, 50 ml, € 82,99 UVP
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Ingwer, Tuberose und Sandelholz klingt nach einer spannenden Kombination und gleich nach dem ersten Sprühen hat uns Hermès’ neuer Duft damit überzeugt! Lang anhaltend, würzig und dabei doch sinnlich und sanft – so muss ein potentieller Lieblingsduft für die kalte Jahreszeit sein! (Rabea, TIROLERIN Grafik) Twilly Eau de Parfum, 30 ml, € 59,– UVP
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Schon das tieflbaue Flakon mit den Sternen erinnert auf Anhieb an aufregende Nächte! Auch der Duft, eine gelungene Mischung aus Vanille, Patschuli und Moschus, ist wie gemacht für einen Abend, den man nicht vergisst. Und er hält auch bis zum nächsten Morgen! (Corina, TIROLERIN Grafik) Angel Étoile des rêves von Mugler, 100 ml, € 102,– UVP
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Escada Now sorgt bei uns sofort für gute Laune. Die angenehm fruchtig-blumige Mischung aus Zimt, Tonkabohne und Magnolie in der Herznote haben wir gleich zu einem unserer täglichen Begleiter gemacht – unaufdringlich und doch hält er den ganzen Tag! (Barbara, TIROLERIN Grafik) Escada Now, 50 ml, € 67,95 UVP
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