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Beauty | 08.03.2015

Die Phyto-Revolution

Er gilt als einer der stärksten Anti-Aging Trends der kommenden Jahre: Der Einsatz von Phytohormonen in der Kosmetik ist die natürlichste Art, den Falten den Kampf anzusagen.

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Zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs, zuverlässig in der Wirkung und ganz unbedenklich – auf die Wirkstoffe aus der Natur ist eben Verlass. Kosmetikprodukte mit Phytohormonen sind im Trend und erobern mehr und mehr die alternative Anti-Aging-Branche.

Phyto? Was?

Während sich Retinol, Q10 oder Hyaluron über ihren Bekanntheitsgrad keine Sorgen machen müssen, hatten es die Phytohormone anfangs etwas schwerer. Schließlich denken viele beim Wort „Hormone“ an unangenehme Nebenwirkungen, die aber im Fall der Phyto-Varianten total unbegründet sind. Die Hormone aus der Natur sind Pflanzenstoffe mit östrogenähnlicher Wirkung, die den menschlichen Hormonen ihrer Struktur nach zwar ähneln, aber von künstlich hergestellten Hormonpräparaten strikt zu unterscheiden sind.

Warum ausgerechnet Phyto?

Eine wesentliche Begleiterscheinung des mit zunehmendem Alter sinkenden Östrogenspiegels ist der Feuchtigkeitsverlust der Haut. Auch die Neubildung von Elastinfasern und Kollagen ist eingebremst, die Zellteilung und die Durchblutung funktionieren nicht mehr reibungslos. Damit verliert die Haut an Spannkraft, wirkt trocken, fahl und weist zunehmend Falten auf. Die Ursachen lassen sich mithilfe von Phytohormonen geschickt ausgleichen.

Der Ersatz aus der Natur

So genannte Isoflavone sind Phytohormone aus Pflanzen. Die intelligenten Biostoffe wirken wie körpereigene Hormone, regen deren Produktion und damit auch den Kollagenaufbau an. Zugleich werden Elastinfasern gebildet. Dadurch ist die Haut wieder in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Ein weiterer Vorteil der Phythostoffe: Die pflanzlichen Hormone wirken hervorragend als Antioxidantien gegen zellschädigende freie Radikale.

Die Phyto-Stars

Die besten erforschten Phytohormone und Isoflavone mit nachweisbarer Wirkung sind Soja, Hopfen, Rotklee oder auch Shitake-Pilze. Rotklee ist bestens für seine unterstützende Wirkung beim Zellwachstum bekannt und hat sich auch im Kampf gegen UV-Licht bedingter Faltenbildung bewährt. Hopfen wird ein straffender und antibakterieller Effekt nachgesagt. Sämtliche in Kosmetikprodukten verarbeitete Biostoffe wirken bereits in geringen Dosen. Sie werden über die Haut aufgenommen und sind bestens verträglich. In Kombination mit Vitamin A können zusätzlich Zellen regeneriert werden.

Im Einklang mit dem Biorhythmus

Hilfreiche Biostoffe entfalten ihre Kraft nicht nur von außen, sondern auch über die Nahrung beziehungsweise über Ergänzungsmittel von innen. Dabei ist der richtige Zeitpunkt der Einnahme entscheidend. Denn eine wichtige Rolle für die optimale Wirkung gewisser Mikrostoffe spielt auch die Leistungskurve der Organe. Der Körper unterliegt nämlich - da sind sich Wissenschaftler einig - einem sensiblem 24-Stunden-Rhythmus. Wie rasch oder stark ein Biostoff wirkt, hängt beispielsweise entschieden von der Tätigkeit der Verdauungsorgane ab. Ähnlich verhält es sich auch mit der Aufnahmebereitschaft der Haut.

Phythostoffe regulieren zum richtigen Zeitpunkt eingenommen, ihre Alterserscheinungen. Sinnvoll ist es daher, den eigenen Biorhythmus bei der Einnahme hilfreicher Substanzen zu berücksichtigen, damit sich diese über den Tag in ihrer Wirkung unterstützen.

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