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Beauty | 24.11.2015

Beauty-Trick 17

Länger etwas von den Lieblings-Kosmetika haben? Wir verraten euch, wie wir unser Make-up haltbar machen und dessen Überlebensdauer bis zum Maximum ausschöpfen können.

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Foto: Shutterstock

Unser aller Badezimmerschrank ist reich bestückt mit Tiegelchen, Fläschchen und Tuben. Je mehr Produkte wir allerdings horten, umso gefährlicher kann es werden, denn im Laufe der Zeit sammeln sich in unseren liebsten Beauty-Produkten zahlreiche Bakterien an, die unserer Haut schaden und sogar zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Gesetzlich ist es zwar vorgeschrieben, dass Kosmetika mindestens 30 Monate lang haltbar sein müssen, bei geöffneten Produkten verkürzt sich diese Zeitspanne jedoch um ein Vielfaches. Die Mindesthaltbarkeit ist am Tiegel-Symbol auf der Packung zu erkennen. An einer Ziffer und einem „M“ für „Monate“ ist dort abzulesen, wie lange das Produkt bei sach-gemäßem Gebrauch und passender Lagerung nach dem Öffnen haltbar ist. Mit folgenden Tipps und Tricks können Lidschatten, Puder und Nagellack jedoch oft sogar wesentlich länger benutzt werden, als das Ablaufdatum auf der Verpackung verspricht.

 

Lebenserhaltende Maßnahmen
Make-up soll dabei helfen, kleine Hautunreinheiten zu kaschieren. Diesen Zweck erfüllen die Retter in der Not auch bravourös, doch früher oder später haben sie ausgedient und können eine scheinbar kleine Beauty-Krise unter Umständen zu einer gesundheitlichen Gefahr werden lassen. Schließlich sind Kosmetikprodukte eine gerngesehene Brutstätte für Viren und Bakterien, die sich rasant vermehren und an Kraft gewinnen können. Besonders bei unseren Lieblingsprodukten oder kostspieligem Make-up verdrängen wir oft, dass auch diese ein Ablaufdatum haben. Was können Verwender also zusätzlich tun, um die Lebensdauer von Kosmetika zu verlängern? Grundsätzlich gilt, dass Sauerstoff und Keime die Produktqualität beeinträchtigen können. Deshalb sollte man besonders gut darauf achten, dass die Produkte immer gut verschlossen sind. Keime gelangen zum Beispiel von außen über die Finger an die Mittel. Deshalb wird empfohlen, Cremes und Lotionen aus Pumpspendern zu verwenden. Schutz bietet auch der Gebrauch eines Spatels.

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Wasser marsch!
Besonders im Umgang mit wasserhaltigen Mitteln ist Sorgfalt geboten. Dazu gehören Cremes, Körperlotionen, Mascara, Shampoos und Duschbäder. In Wasser wachsen Mikroorganismen. Zu viele davon können Krankheiten verursachen. Naturkosmetik ohne entsprechende Zusätze sollte nicht offen stehen gelassen werden. Unproblematisch sind Kosmetika, die kein oder nur wenig Wasser enthalten. Besondere Vorsicht ist hier bei Lidschatten, Puder, aber auch auf Lippenstift aus Wachsen und Fetten geboten. Diese trockenen Produkte können schnell schimmeln und gerade an den Augen kann dies zu Entzündungen führen. Bei sachgemäßem Gebrauch sind Lidschatten und Lippenstift nach dem Öffnen etwa zwei Jahre verwendbar, Puder sogar nahezu unbegrenzt. Ist jedoch der Lippenstift bröckelig und die Foundation keine gebundene Masse mehr, sollten wir uns davon trennen. Empfohlen wird auch, Schwämmchen und Pinsel regelmäßig mit Seife oder einem milden Shampoo zu reinigen. Neben der Feuchtigkeit kann Wärme die Haltbarkeit verkürzen. Lippenstifte beispielsweise können auch bei geschlossener Kappe durch zu viel Wärme ranzig und klumpig werden.

 

Lang lebe der Lack
Es gilt als Geheimtipp, den Nagellack im Kühlschrank aufzubewahren, damit er nicht zäh wird. Dabei hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun: Zäh wird Nagellack nur dann, wenn man ihn nicht richtig schließt. Nagellack sollte generell in einem kühlen und trockenen Zimmer gelagert werden. Der Kühlschrank ist aber selbst im Sommer der falsche Ort. Ist die Farbe für die Nägel doch einmal zähflüssig geworden, helfen spezielle Verdünner aus der Parfümerie. Diese werden tropfenweise in den Lack gegeben. Anschließend das Fläschchen schütteln und der Nagellack fließt wieder besser. Auch das Fläschchen eine Weile in ein heißes Wasserbad zu legen kann helfen. In die Tonne gehört der Lack jedoch, wenn sich in der Flüssigkeit bereits die Farbpigmente abspalten.

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