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Beauty | 11.02.2016

Aggressive Behandlungsmethoden schaden der Haut dauerhaft

Der Hautpflege-Experte Dr. Lens spricht sich gegen sogenannte 'Skin Peels' und aggressive Pflegeprodukte aus.

Aggressive Behandlungsmethoden schaden der Haut dauerhaft (© Cover Media)
Aggressive Behandlungsmethoden schaden der Haut dauerhaft (© Cover Media)

Wenn Sie hin und wieder mit unreiner Haut zu kämpfen haben, kennen Sie sicher das frustrierende Gefühl von Hilflosigkeit. Mitten im Gesicht thronen unerwünschte Pickel und Mitesser - und am liebsten würden Sie sofort zum stärksten, aggressivsten Mittel greifen, um diese schnellstmöglich zu beseitigen. Doch leider schadet das meistens mehr, als es hilft.

Besonders bei intensiven 'Skin Peel'-Behandlungen sollten Sie auf der Hut sein. Dabei wird die Haut nämlich stufenweise abgeschabt. Viele Hersteller versprechen nach nur wenigen Anwendungen ein wundersam verfeinertes Hautbild - doch in der Realität fügen Sie der äußeren Hautschicht so dauerhafte Schäden zu.

"Indem Sie aggressive Pflegeprodukte oder Skin Peels verwenden, beeinträchtigen Sie die natürliche Schutzfunktion der Haut. Besonders bei häufiger Anwendung hat die Haut somit nicht ausreichend Zeit, um sich zu erholen - was wiederum die Vitamin-D-Werte dauerhaft senkt. Vitamin D ist jedoch einer der wichtigsten Wirkstoffe, die die Haut vor Schadstoffen schützt", erklärte der Hautpflege-Experte Dr. Marko Lens gegenüber 'Cover Media'.

"Was noch viel schlimmer ist: Eine beschädigte Lipidbarriere hat auch zur Folge, dass gefährliche UV-Strahlung bis tief in die Haut eindringen kann und somit das Krebsrisiko stark erhöht."

Dr. Lens betonte außerdem, dass wirksame Hautpflege nicht durch aggressive Methoden und starke chemische Inhaltsstoffe erzielt werden kann. Er unterstrich die bewiesene Leistungsfähigkeit vieler natürlicher Hilfsmittel. Dabei ist zwar etwas Geduld gefragt, auf Dauer lassen sich die Ergebnisse jedoch durchaus sehen. 

© covermg.com

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