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Beauty | 10.02.2016

Wie die Haare sich verändern können

Haare bleiben nicht immer gleich - für Veränderungen kann es verschiedene Gründe geben.

Haareszeiten: Wie die Haare sich verändern können (© Cover Media)
Haareszeiten: Wie die Haare sich verändern können (© Cover Media)

Ihre Haare sind heute nicht mehr so wie noch vor wenigen Jahren? Dafür kann es viele Gründe geben - wir stellen Ihnen einige der häufigsten Ursachen vor.

In der Schwangerschaft steigt der Östrogenwert, wodurch die Haare dicker und glänzender werden können. Manchmal ändert sich bei werdenden Müttern sogar die Haarstruktur, sodass normalerweise lockiges Haar plötzlich glatter wird. Nach der Geburt bekommen viele Mütter dann einen Schreck, wenn das Haar plötzlich ausfällt - das sind jedoch nur die Haare, die das Östrogen vorübergehend zusätzlich spendierte. Schon bald wird sich das Haarwachstum wieder normalisieren, also kein Grund zu Panik!

Wenn Frauen nicht schwanger sind, kann Stress ein Grund sein, warum ihre Haare sich verändern. Ob zu viel Arbeit oder Beziehungskummer, alles mögliche kann zu Haarausfall führen. Diese Form wird als Telogeneffluvium bezeichnet. Das Tückische: Der diffuse Haarausfall tritt oft erst Monate nach der Stressphase auf, da die betroffenen Strähnen erst in eine Ruhephase gehen, bevor sie ausfallen. Normalerweise handelt es sich um ein vorübergehendes Problem - sobald die Krise vorüber ist, wirkt sich das auch wieder positiv auf das Haarwachstum aus. Mit den Vitaminen C, B und E kann man den Haaren ein wenig auf die Sprünge helfen.

Wenn Sie anämisch sind, benötigen Sie mehr Vitamin D, um Ihre Eisenwerte zu verbessern. Das macht die Haare dann dicker und voller.

Ist der Spuk einmal vorbei, sollten Sie sich jedoch nicht gleich im großen Stil umstylen lassen, denn Chemie vertragen Ihre nachgewachsenen Haare erst einmal nicht gut. Grundsätzlich schädigen chemische Behandlungen die Haarstruktur. Bleichen macht die Haare brüchiger und hat auch langfristige Auswirkungen, weil es Ihre Haarfarbe oxidieren lässt, wodurch sie auch sehr viel später noch matter aussehen kann. Machen Sie sich schlau, ob es bessere Alternativen für Ihren Traum-Look gibt.

Auch Glättungsprozeduren wie Keratin oder ein Brazilian Blowdry richten Schaden an. Mit normalen Shampoos und frei verkäuflichen Produkten können Sie auch zu Hause Ihre Haare glätten. Achten Sie immer darauf, Ihre Haare großzügig mit einem Hitzeschutzprodukt zu versorgen, da die intensive Hitze des Glätteisens sie ganz schön röstet und die Spitzen kaputt macht.

Wenn sich die Haare plötzlich verändern, kann das auch mit Medikamenten, mangelndem Schlaf oder Hormonschwankungen zu tun haben - bei der Ursachensuche sollte alles auf den Prüfstand kommen, was in den letzten Wochen und Monaten anders war als sonst.

Zu guter Letzt verändert auch das Alter Ihre Haare. Graue oder weiße Haare tauchen bei vielen auf und mit der neuen Farbe kommt oft eine neue Struktur: Nicht selten sind die Silberfäden drahtiger und gar nicht übel zum Stylen. Gleichzeitig sind sie jedoch auch oft trockener. Generell wird die Haut im Laufe des Lebens bei den meisten Menschen trockener und das gilt auch für die Kopfhaut. Darauf sollten Sie mit einer veränderten Produktauswahl reagieren und auch versuchen, Ihre Haare seltener zu waschen. Noch später werden die Haare oft dünner und feiner.

© covermg.com

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